Aufarbeitung pädosexuelle Gewalt

„Pädosexualität ist sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Immer und überall.“

Der Deutsche Kinderschutzbund vertritt diese Haltung zum Thema „Pädosexualität“ bundesweit.

Die Verbrechen eines ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiters des DKSB OV Münster aus den 1980er Jahren, der von ihm betreute Jugendliche sexuell missbraucht hat, und die Versuche pädophiler Netzwerke -ebenfalls in den 1980er Jahren-, unseren Bundesverband zu unterwandern, verurteilen wir aufs Schärfste. Die Aufklärung der damaligen Geschehnisse und deren Aufarbeitung hat für uns eine hohe Priorität.

Für eine objektive und unabhängige Untersuchung der Geschehnisse in den 1980er Jahren hat der Vorstand des Bundesverbandes des DKSB Ende 2013 das Göttinger Institut für Demokratieforschung beauftragt.

In diesem Menüpunkt unserer Homepage informieren wir Sie über alle relevanten Sachverhalte. In einer Kurzfassung können Sie eine kompakte Zusammenfassung lesen. Die Langfassung enthält (unterteilt in die auch einzeln lesbaren Menüpunkte HaltungAktuelles und Termine, AufklärungBisherige Aktivitäten und PräventionHilfen für Betroffene und Downloads) eine chronologische Übersicht der Geschehnisse in den 1980er Jahren und informiert über unsere Aktivitäten und den Einfluss der Geschehnisse auf die Arbeit des DKSB OV Münster ab den 1990er Jahren sowie über unsere Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention pädosexueller Gewalt und über Hilfsangebote für Betroffene. Auch enthält sie eine Seite mit Dokumenten zur Einsicht und zum Download.

Es ist uns ein großes Anliegen mit den Menschen, die in den 1980er und Anfang der 1990er Jahren von sexualisierter Gewalt durch Taten unseres damaligen ehrenamtlichen Mitarbeiters betroffen waren, in Kontakt zu treten. Wir hoffen, in Begegnungen mit den Leidtragenden dieser Taten einen Raum für Empathie, Verständnis und eine weitere Aufklärung der damaligen Geschehnisse zu ermöglichen. Nachdem am 14.5.2015 das Göttinger Institut für Demokratieforschung seinen Untersuchungsbericht (s.o.) vorgelegt hat (s. auch unter Aktuelles und Termine), haben wir uns im Mai und Juni 2015 intensiv mit diesem Bericht auseinandergesetzt. Am 10.7.2015 haben wir zu diesem Bericht Stellung bezogen  (Downloads).

Darin haben wir die in Münster  Betroffenen gebeten, sich vertrauensvoll an die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes in Berlin, Frau Cordula Lasner-Tietze zu wenden (lasner-tietze@dksb.de).

Stand: Juni 2016. Eine Aktualisierung der einzelnen Seiten dieses Menüpunktes wird regelmäßig erfolgen (so es etwas Neues zu berichten geben wird).