Cybergrooming

„Cybergrooming“ bedeutet so viel wie „sich im Internet an Kinder oder Jugendliche heranmachen“.
Gemeint ist damit der gezielte Aufbau von Vertrauen, z.B. um einen sexuellen Missbrauch vorzubereiten.

Auch über das Internet kann man nette Menschen kennenlernen. Gerade beim Chatten können so sehr persönliche Gespräche entstehen, in denen man auch über sehr private Dinge redet.
Dabei ist aber immer große Vorsicht und ein gesundes Misstrauen geboten. Denn welche Absicht eine Internet-Bekanntschaft verfolgt oder um wen es sich dabei wirklich handelt, ist ja meist gar nicht klar.

Spätestens wenn jemand z.B. in einem Chat mit dir über Sex reden will, dir Nacktfotos/-videos schickt oder welche von dir haben will, sollte deine „Alarmanlage“ angehen!
Solche Kontakte solltest du abbrechen und blockieren. Und jederzeit hast du das Recht auf Hilfe!

Häufig versuchen Erwachsene auf diese Weise, Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen herzustellen, um sie dann sexuell zu belästigen. Das ist natürlich verboten!
Und immer wieder versuchen sie so auch, sich mit Kindern oder Jugendlichen real zu treffen, um sie dann zu missbrauchen. Oftmals benutzen sie dazu auch Tricks – sie geben sich z.B. als Modelscouts oder als Stars aus und machen die tollsten Versprechungen.
Deshalb triff dich nie alleine mit Menschen, die du nur über’s Internet kennst!

Wenn du erlebst, dass sich jemand so an dich heranmacht, dann erzähle anderen davon und hole dir Hilfe.

Hier beim Kinderschutzbund kennen wir uns in der Beratungsstelle gut mit diesem Thema aus und auch beim Kinder- und Jugendtelefon bekommst du dazu Unterstützung (siehe Hilfsangebote).