Cybermobbing

Von Mobbing spricht man dann, wenn jemand über einen längeren Zeitraum immer wieder von einer oder mehreren Personen gezielt schikaniert oder ausgegrenzt wird.
Findet Mobbing über Internet, Smartphone oder andere digitale Medien und Geräte (z.B. über Kommentare, Fotos oder Videos) statt, spricht man von „Cybermobbing“.

Manchmal weiß man dabei, von wem das Mobben ausgeht, die digitalen Medien bieten aber leider auch den Schutz der Anonymität.
Meistens kommen die Täterinnen und Täter aus dem persönlichen Umfeld der Betroffenen.

Cybermobbing kann über das Internet schnell sehr viele Personen erreichen und es wirkt oft besonders belastend, weil das Netz nicht vergisst.

Wichtig ist, selber fair zu sein und nicht zu mobben oder mitzumachen.
Und auch wer „nur“ still zuschaut, unterstützt das Mobben!

Betroffene Jugendliche brauchen Hilfe und Unterstützung – alleine können sie meist nur wenig dagegen tun. Deswegen erzähle anderen davon, wenn du selber gemobbt wirst oder Freund*innen betroffen sind. Dabei sind auch Erwachsene als Unterstützer wichtig – Eltern, Lehrer*innen oder andere Fachleute.

Auch unsere Hilfsangebote hier beim Kinderschutzbund kannst du in solchen Fällen nutzen:
das Kinder- und Jugendtelefon, die Beratungsstelle und die Rechtsberatung.