Kinderkram (?!)-Veranstaltung zu den Kinderrechten

Am 9. November 1989 bekam der Fall der Berliner Mauer mehr Beachtung als die UN-Generalversammlung in New York, die am 20. November 1989 das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-KRKV) angenommen hatte. 30 Jahre später, am 13. November 2019, informierten sich 75 Fachkräfte bei einer weiteren Kinderkram (?!)-Veranstaltung unserer Beratungsstelle über die Geschichte der Kinderrechte, die 54 Artikel der Konvention und die aktuelle Bedeutung im innerstaatlichen Recht. Die Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte wurden von Prof. Dr. Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition Deutschland (Netzwerk zur Umsetzung der UN-KRKV), mit interessanten, praxisnahen Beispielen veranschaulicht: „Die Kinderrechts-Konvention ist das wichtigste internationale Menschenrechts-Instrumentarium für Kinder von 0 bis 18 Jahren.“

Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, sei das Kindeswohl (best interest of the child) vorrangig zu berücksichtigen. Dieser Grundsatz sei auch dem Handeln von Staat und Gesellschaft zugrunde zu legen, z. B. in den Bereichen Umwelt, Wohnen und Verkehr. Die Orientierung an den Kinderrechten und die Umsetzung des Kinderrechteansatzes seien zentrale Bausteine guter Qualität aller mit Kindern und für Kinder tätigen Fachkräfte und Organisationen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie in der neuesten Ausgabe unseres Infobriefs „Einblick“, der am 13.12.2020 erscheinen  wird. Er wird dann auch als Download unter „Mediathek:Downloads“ zur Verfügung stehen. Bereits jetzt finden Sie dort den Vortrag von Prof. Maywald: Vortrag