Aktuelles

Kinderschutzbund verabschiedet Resolution gegen Kinderarmut

Der Kinderschutzbund kämpft geschlossen gegen Kinderarmut. Bei der Mitgliederversammlung in Hannover stimmten die Delegierten einstimmig für die Resolution „Kinder haben Armut nicht gewählt“. Der Verband fordert darin eine Gesamtstrategie gegen Kinderarmut.

 

In der Resolution heißt es: „Nach der UN-Kinderrechtskonvention haben alle Kinder das Recht auf ein Aufwachsen in sozialer Sicherheit. Die staatliche Gemeinschaft muss diese Sicherheit geben können. Deshalb gehören die Kindergrundsicherung und ein Investitionspaket ‚Kinder-Infrastruktur‘ als prioritäre Vorhaben in den Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung.“

 

Die Corona-Pandemie verschärfte die finanzielle Situation vieler Familien. Das zeigt sich in einem deutlichen Anstieg derjenigen, die Leistungen beziehen müssen, um ihr Existenzminimum zu sichern. „Darauf müssen wir jetzt entschieden reagieren. Zu den tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen kommt eine erhebliche Dunkelziffer an in Armut lebenden Kindern“, so Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds.

 

Im Rahmen der Kinderschutztage kamen am vergangenen Wochenende Kinderschützer*innen aus ganz Deutschland im Congress Center in Hannover zusammen. Auf der Mitgliederversammlung am Samstag wurden auch die Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sowie den Verband diskutiert. In einem Zwischenruf forderte der Kinderschutzbund Rechte, Gesundheit und Schutz von Kindern endlich zu priorisieren.

 

Die Resolution können Sie hier lesen:

Resolution_Kinder_haben_Armut_nicht_gewaehlt_2021_09_04_final

Neue Initiative für schulische Kinderschutzkonzepte – Vernetzung vor Ort für den Kinderschutz in Münster

Trägerübergreifend wurde das Pilotprojekt „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Auf dem Weg zu einem schulischen Schutzkonzept“ erfolgreich an ausgewählten Schulen in Münster durchgeführt. Nun gilt es dieses Projekt und die besondere Zusammenarbeit und Kooperation fortzuführen. Dazu haben die beteiligten Organisationen und Akteure vom Kinderschutzbund Münster, Zartbitter Münster e.V., die Ärztliche Kinderschutzambulanz des DRK sowie das Schulamt für die Stadt Münster und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zur Pressekonferenz eingeladen. Die zugehörige Pressemitteilung ist hier nachzulesen:

2021-08-10 – Pressemitteilung – Neue Initiative für schulische Kinderschutzkonzepte

 

Urteilsverkündung im Missbrauchskomplex Münster

„Von den vier verurteilten Männern in Münster gehe für einen sehr langen Zeitraum keine Gefahr für Kinder mehr aus“ sagt unsere pädagogische Leitung Ewa Bäumer. „Kinderschutz bleibe aber eine riesige Herausforderung für die Gesellschaft (…) Es sei Aufgabe der Erwachsenen Kinder zu schützen.“ Das ganze Interview von Ewa mit dem WDR ist hier nachzulesen:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/kinderschutzbund-reaktion-urteil-missbrauch-muenster-100.html

 

 

BabyOne unterstützt den Kinderschutzbund Münster

Kinder müssen sicher im Auto mitfahren! Hierfür ist ein ihrer Größe entsprechender und hochwertiger Kindersitz unbedingt notwendig. Wer dies nicht beachtet, bringt sein Kind unnötig in Gefahr. Unnötig auch deshalb, weil bei uns Kindersitze kostenlos ausgeliehen werden können.

Gerade in den Ferienzeiten ist unser Angebot sehr gefragt und so mussten wir bei der intensiven Überprüfung der Kindersitze leider feststellen, dass einige der Sitze nicht mehr den Qualitätsansprüchen genügen. BabyOne in Münster hat sich sofort bereit erklärt uns zu unterstützen und hat die defekten Sitze ersetzt.

Herzlichen Dank an BabyOne Münster für die großartige Spende von drei neuen Kindersitzen und einer Babyschale!!!

Wir wünschen allzeit sichere und gute Fahrt!